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Freitag, 6. Oktober 2017

Mein persönlicher Rückblick auf die #AnimagiC 2017

Lieber Leser/innen,

ich weiß dieser Bericht kommt sehr spät, doch das echte Leben ;-) hat mich sehr in Beschlag genommen. Trotzdem möchte ich nicht versäumen euch über meine erste AnimagiC, die zudem das erste Mal in Mannheim stattfand, zu schreiben.


Ort der Veranstaltung war der sog. Rosengarten (ich hab mich gewundert, wie wenig Game of Thrones Cosplayer da waren xD das wäre doch DIE Location, jedenfalls für die Fa. Tyrell gewesen ^^) in Mannheim. Als Ehrengast hatten wir Beate Pfeiffer am Start. Auf dieser Convention durfte ich das erste Mal ganz "offiziell" als VIP-Betreuerin fungieren. Rückblickend betrachtet hat es mir sehr viel Spaß gemacht und natürlich hege ich die kleine Hoffnung, daß ich das auch künftig machen darf. 


Auf der AnimagiC gab es eine Reihe japanischer und deutscher Ehrengäste. Die Eintrittskarten waren nicht aus Papier, sondern durchaus hochwertig aus Kunststoff. Zudem wurden Regeln sehr streng gesehen und durchgezogen - bestes Beispiel das Thema Getränkeflaschen. Egal wie groß oder voll - alles wurde gnadenlos einkassiert. Dabei wurde es vorab angekündigt und dennoch zeigten sich am Eingang Unmengen davon. Das führte natürlich auch dazu, daß der Einlaß sich verzögerte. 



Der SailorMoonGerman Stand hatte eine gute Ausgangsposition und wurde durch neue Roll-ups zu den Outer Senshi von Sailor Moon Crystal von Kazé-Deutschland bereichert. Des Weiteren führten wir ein Gewinnspiel im Auftrag des europaweit tätigen Großhändler heo durch. Besonders schön empfand ich die Livegesangseinlagen unserer Teammitglieder (auf meinem Instagramaccount zu sehen/hören!). 




Definitiv ein Highlight war der Synchronworkshop von Beate Pfeiffer. Ihre fachkundige Expertise und wie sie sich eingebracht als Dialogbuchregie bzw. die Kandidaten angeleitet hatte, war einfach klasse. Das zeigte sich insb. daran, daß einige Personen im Nachgang und/oder bei der Autogrammstunde noch einmal persönlich zum Ausdruck brachten, wie wertvoll und tatsächlich mit Feedback behafteter Art und Weise Beate herangegangen war. Sie ließ einige kleine Takes zig Mal wiederholen - erklärte jedes Mal was fehlte und zeigte somit uns allen, wie das 'wahre' Synchronschaupielerleben sein würde. Es ist eben nicht einfach mal so eben daher gesprochen, sondern echtes Schauspielen ist maßgeblich für eine gute Arbeit. Persönlich hat es mir natürlich gefallen, daß sie mit meiner Betreuungsarbeit glücklich gewesen war. Es war schön abseits mit ihr zu sprechen und so ein tieferes Verständnis für den Berufsstand als auch eben sie als Person an sich zu gewinnen. 





Donnerstag, 20. Juli 2017

Mein persönlicher Rückblick zur #ComicConGermany 2017

Liebe Leser/innen,

mein Bericht zur ComicCon Germany 2017 in Stuttgart kommt mit etwas Verzögerung, aber er kommt! 

Es war das erste Mal für mich auf dieser Veranstaltung. Ebenso für SailorMoonGerman. Wir waren mit einem Stand in zentraler Lage vor Ort mit einer Merchandise-Ausstellung. Gezeigt wurden insb. Artikel aus den 90ern, die heutzutage schwer zu bekommen sind und wenn dann über ebay oder yja. Zudem wurden auch einige aktuelle Produkte von Proplica und Tamashii Nations ausgestellt. Mit strahlenden Gesichtern, einem 'aww' auf den Lippen oder gleich förmlich in unseren Stand rennend wurden die Vitrinen bestaunt. Es gab außerdem auch wieder die Möglichkeit Erinnerungsfotos mit Hilfe unserer Mondschlossrollupwand zu machen. Einige Fans hatten sich auch in unser Memory-Book verewigt, darunter auch spanische Besucher, sowie eine freundliche junge Frau aus London. Viele Besucher fragten uns, ob wir die ausgestellten Stücke verkaufen würden. Auf diese Weise zeigte sich, daß die Präsenz von Figuya mit einem Stand sicher sehr einträglich gewesen wäre.








Neben dem Sailor Moon Stand, war für mich persönlich auch die Tatsache von Bedeutung, daß der schottische Schauspieler MBE John Barrowman zu Gast war. Ich kenne ihn aus den Serien Torchwood, Doctor Who, Arrow und The Legends of Tomorrow. Inzwischen lebt er schon einige Zeit in Los Angeles, was vor allem berufliche Gründe hat. Das Geld für ein Autogramm oder ein Foto wollte ich wiederum nicht ausgeben. Jedoch quasi hinter dem SailorMoonGerman-Stand hatte John am Samstag eine Autogrammstunde gegeben. So hatte ich die Möglichkeit ihn zu sehen und auch ein paar Fotos zu machen. Noch besser wurde es am Sonntag als ich auf das Panel von ihm gegangen bin. Es war gar nicht so einfach, denn Unmengen von Menschen warteten darauf den Bereich betreten zu können. Glücklicherweise habe ich dann doch noch einen Sitzplatz bekommen. Es war deutlich zu spüren, daß er schon viel Erfahrungen mit Conventions hat. So begann John mit einer kleinen Showeinlage und stand am Ende in Tshirt und enganliegenden Boxershorts da. Schon gab es den Hinweis, daß man ihn nicht nach Umarmungen oder Küßchen fragen solle, da dies schlichtweg den zeitlichen Rahmen sprengen würde.



Rückblickend betrachtet war das Panel zu kurz, denn faktisch beantworten konnte er nur 3 Fragen. Ebenso war es nicht gestattet das Panel zu filmen - einige hatten aber ihre Mobiltelefone nichtsdestotrotz gezückt. Witzig war, wie er auf seine Managerin Kelsey einging, die sich rasch Sorgen machte und meinte er solle sich doch wieder seine Hosen anziehen. Sie bezeichnete er als 'asian bitch', was aber liebenswert gemeint sei. Sie hingegen revanchiere sich damit von ihm einstweilen als ihrem 'Dad' zu sprechen. Wenig später schlüpfte John dann auch wieder in seine helle Jeans. Die ganze Zeit über lief er auf der Bühne in eigens angefertigten High Heels herum! Geäußert hatte sich der Schauspieler dazu, was ein bemerkenswerter Moment bei Torchwood gewesen war. Hier führte er die Szene aus Children of Earth Day 2 in einen Betonblock gegossen wurde und durch Ianto wieder befreit und somit eine Nacktszene hatte. Hier schilderte John, daß er komplett nackt war und an seinen Fußsohlen (allen Ernstes) Damenbinden angebracht hatte. So waren keine störenden Schlappen oder dergleichen im Bild und dennoch habe er gespürt wie sich die Binden langsam mit der Feuchtigkeit voll gesaugt hatten. Des Weiteren ging er auf die Schlußszene in Arrow zwischen ihm als Malcolm Merlyn und Green Arrow ein. Auch wurde nach seinem peinlichsten Moment gefragt, woraufhin John von seiner eigentlichen Textsicherheit verlassen wurde bei einem Projekt von der bekannten TV-Produzentin Shonda Rhimes.



Er ging auch auf den Umstand ein, daß in Deutschland die ersten Schritte zur Ehe für Homosexuelle gegangen wurden. Für die, die es (noch) nicht wissen, MBE John Barrowman ist bekennend homosexuell und lebt mit seinem Mann Scott zusammen seit nunmehr ca. 4 Jahren. Am Sonntag hätten sie eigentlich Hochzeitstag gehabt! Der Stolz auf seine Ehrung durch die Queen zum MBE war unverkennbar und er meinte auch, daß er auf den Ritterschlag, d.h. den Titel Sir hinarbeite. Zum Ende des Panels stellte der Schauspieler sein Gesangstalent unter Beweis indem er den Song 'A thousand years' präsentierte.

Alles in allem hat sich die Veranstaltung auf jeden Fall gelohnt. :-)

Montag, 8. Mai 2017

Mein persönlicher Rückblick auf die #hanami 2017

Liebe Leser/innen,

nun ist die zweite Convention für mich dieses Jahr abgeschlossen - die Hanami in Ludwigshafen! Hier könnt ihr meinen Rückblick aus 2016 nachlesen.



Dieses Mal waren wir wieder mit einem Synchronsprecher Dominik Auer am Start. Es war schön ihn so kurz (quasi) nach der Animuc wieder zu sehen. Locker, flockig und einen entspannten Eindruck hatte er auf mich gemacht. Der Stand von SailorMoonGerman war dieses Mal richtig groß. Stefan der neue Kamera- und Videofachmann hatte einen sehr schön dekorierten Bereich mit seinem professionellen Equipment. Ich muß ja zugeben, daß ich zu anfangs skeptisch war in Zeiten des Smartphones, ob es wirklich Fans gibt, die sich ein professionelles Hochglanzbild direkt vor Ort ausgedruckt, haben wollen. Doch in der Tat gab es einige Fans, die sich diese Erinnerung gesichert haben. Neben der tollen Kulisse in Form von Roll-Ups, gab es noch unzählige Artikel mit denen sich die Fans ablichten lassen durften. Durch das tolle Equipment, was Stefan mitgebracht hatte, sahen die Bilder allesamt klasse aus. Zudem gab sich auch wieder die hübsche 'Yukina Cosplay' als Usagi Fruit Maid die Ehre.




Das Q&A Panel wurde nicht nur von Dominik Auer gemacht, sondern auch drei weitere Sprecher waren mit von der Partie, die auf die Hanami eingeladen wurden. Unter anderem auch Ilona Otto, ihres Zeichen die Stimme von Rory Gilmore aus Gilmore Girls oder auch in vielen Barbiefilmen als die blonde Barbie...und wie ich jetzt beim Schreiben dieses Beitrags feststelle...auch Jenny und Clara Oswald in Doctor Who!!! (* 😭 waruuuuuum hab ich nicht auch die anderen Sprecher vorab nochmals geprüft*) Naja, ein Autogramm hatte ich von ihr bekommen bezogen auf ihre Arbeit bei den Gilmore Girls.


Zudem waren Ilona und Dominik auch in eigener Sache am Start inkl. Stand: Interessenverband für Synchronschauspieler. Leider hatte ich es zeitlich nicht geschafft diesem Stand einen Besuch abzustatten. Im Panel aber hatte insb. Dominik mit Fakten nicht hinter dem Berg gehalten. So hatte er erzählt, daß ein Anfänger 50€ Grundgage pro Projekt zzgl. 2,50€ pro Take bekommt. Auf den Monat grob umgerechnet bewegt sich die Verdienstspanne zwischen 1500 - 25000€ brutto. Wie viel ein Sprecher verdient hängt natürlich davon ab wie viele Jobs er/sie bekommt und ggf. auch welche Reputation. Auf jeden Fall ist es ratsam eine Schauspielerausbildung genossen zu haben, lt. Dominik Auer, da dies das eigene Portfolio erweitere. Alles in Allem ein gelungenes Panel!


Am Abend fand dann der "Moonlight" Cosplayball statt. Wenn ich ehrlich bin, ich hatte mir hier viel mehr erwartet. Durch die Art der Werbung, dachte ich der Saal würde dekoriert und es würde mehr Programm geben. Stattdessen war es schlicht der Saal, wie er auch schon die ganze Zeit über durch diverse Conventionprogrammpunkte verwendet wurde. Es gab zwar gesangliche Darbietungen von Miriam, Yukiya und Nicole, doch oftmals war die Hintergrundmusik lauter als deren tolle Stimme. Ansonsten kam die Musik vom Band mit einem Standbild auf dem Screen/Leinwand. Mein Rat ist da auf jeden Fall: der Ball ist nichts für Leute ohne festen Tanzpartner. Alles ist auf das Tanzen zu zweit ausgelegt. Das Highlight war, daß Dominik Auer sich für Fotos als Tuxedo Mask zur Verfügung stellte. Er trug zu seinem schwarzen Look einen schwarzen Zylinder und nach Wahl hielt er sich die weiße Maske vor die Augen. Große Klasse, daß er das mitgemacht hatte und bei der Verkündung seinen Humor bewiesen hatte.

Mein Bericht bzw. Rezension zum diesjährigen Maid Café, was ganz im Zeichen der Outer Senshis war - folgt in einem separaten Beitrag - da dieser bereits recht umfangreich ist *g*

Es war insgesamt eine gute Convention auch durch die netten Gespräche mit Besuchern, wie Katharina, Evelyn und einem netten Mädchen, was meinte "plaudern wir auf der AnimagiC weiter". Das freut mich immer wieder und ist auch ein Grund weswegen ich gerne am Stand aktiv anwesend/präsent bin. Sollten sich manche Congänger fragen "hm, warum ist Glueckskeks von SailorMoonGerman freitags nicht auch da?", die Antwort ist einfach: ich arbeite Vollzeit in einem Büro, wo meine Kolleginnen in Teilzeit arbeiten und freitags gar nicht im Büro sind. Meine nächste 'offizielle' Convention wird die ComicCon in Stuttgart sein, wo ihr mich im Kreise des SailorMoonGerman-Teams antreffen könnt! :-)

Auf bald, euer Glueckskekspoet


Mittwoch, 3. Mai 2017

Mein persönlicher Rückblick auf die #animuc2017

Liebe Leser/innen,

ich weiß mein letzter Blogeintrag ist eine ganze Weile her. Ich hoffe ihr habt  mich nicht allzu sehr vermisst ;-)


Das Jahr 2017 möchte ich dieses Mal mit der Animuc in Fürstenfeldbruck beginnen. SailorMoonGerman hatte Sabine Bohlmann, Dominik Auer, Ulrike Jenni und Katharina von Daake als Ehrengäste im Petto. Ursprünglich hätte Patricia Strasburger kommen sollen, die aber aufgrund längerer Dreharbeiten in London leider nicht kommen konnte. 

Am Stand konnten Interessierte Balltickets für den Moonlightball auf der kommenden Hanami erwerben. Wieder einmal hatte Dominik gezeigt, wie offen und zugänglich er ist. Mit offenen Armen begrüßt und auch wenn es nur wenige Minuten gewesen sein mögen, so hatte ich das Gefühl, seine volle Aufmerksamkeit geschenkt zu bekommen. Er erkundigte sich, wie alles so liefe und ob alles in Ordnung sei und das auf eine Art mit echtem Interesse. Nichts Beiläufiges oder pseudomäßige Höflichkeit. So jedenfalls mein persönlicher Eindruck von ihm. 


Besonders süß fand ich Katharina *schmunzel* sie hatte das Sailor Moon und Tuxedo Mask Fanbuch aus den 90ern dabei und hatte Sabine und Dominik um ein Autogramm gebeten! Das war einfach zucker! Auch im Q&A-Panel kam heraus, daß sie sich sehr geehrt fühle mit solchen lang gedienten Stimmen zusammen zu sitzen. Witzig war auch, daß sie das Pummeluf-Lied zum Besten gab nachdem sämtliche Sprecher ihre Pokémon-Vergangenheit zum Besten gegeben hatten. Deutlich war bei dem Panel die Leader-Position Dominiks zu spüren, da er auch viele Aussagen zum Prozess hinter den Kulissen hatte. Die Statements waren fundiert, sachlich und auf den Punkt gebracht. Das hat mir sehr gut gefallen - was aber vermutlich auch daran liegt, daß das nicht seine erste Convention mit solch Publikum war. Der Raum war zudem schon vor der Ankunft der Gäste komplett gefüllt, was SailorMoonGerman als Organisator natürlich sehr gefreut hatte. Patricia hatte ihre Fans auch nicht vergessen und im Rahmen des Panels wurde die aufgezeichnete Message der Sprecherin gezeigt. Eine wirklich tolle Geste, wie ich finde!


Alles in allem eine schöne Convention und gefallen hatte mir auch, daß die Ehrengäste nicht einfach sang- und klanglos entschwunden waren, sondern allesamt nochmals an den SailorMoonGerman-Stand kamen, um sich zu verabschieden. Das war nicht bei allen Conventions der Vergangenheit so gewesen. Ich freue mich Dominik auf der Hanami wieder zu sehen und vielleicht hat er einen Tanz auf seiner Tanzkarte auf dem Moonlightball für mich frei ^^

Auf bald, euer Glueckskeks

Samstag, 24. September 2016

Mein persönlicher Rückblick auf die #connichi2016

Liebe Leser/innen,

es ist wieder soweit - ein persönlicher Rückblick auf eine #SailorMoon Convention von mir! Dieses Mal ging es nach Kassel zur Connichi. Wie im letzten Jahr, so bin ich auch dieses Mal bereits am Freitag angereist. Immerhin wollte ich das 'Dragon Ball Z: Resurrection F' Screening, Q&A-Panel und Autogrammstunde nicht verpassen!

Beginnen möchte ich gleich einmal mit einer Anekdote: Von mir zu Hause bis nach Kassel sind es etwas mehr als 300 km. Die Wahrscheinlichkeit mal auf die Toilette zu müssen relativ hoch. Nun ich nahm an, ich würde gewiss an Parkplätzen mit öffentlichen Toiletten vorbeikommen. Weit gefehlt. Als ich es aber nicht mehr aushalten konnte, bin ich doch bei einer Raststätte rausgefahren. Leider habe ich feststellen müssen, daß ich keine 70 Cents im Portemonnaie hatte. Eine Mitarbeiterin zeigte jedoch Herz und ließ mich so hinein. Ihr könnt euch nicht vorstellen wie erleichtert - in mehrfacher Hinsicht ich danach war :'D



Dankenswerter Weise hat mich das restliche SailorMoonGerman-Team dahingehend unterstützt, sodaß ich den Nachmittag mit Dragon Ball verbringen durfte. Auf meinem Blog findet ihr bereits eine Rezension zum neuesten Kinofilm! Es war toll ihn nochmals zu sehen! Cecile von Kazé habe ich kurzerhand mit dem Aufbau geholfen - da leider so gar nichts für den japanischen Besuch vorbereitet war. Ich hatte mit deutlich mehr Besuchern beim Q&A Panel gerechnet. Zwischen 10 und 15 Personen waren anwesend gewesen. Erst als es zum Ende hinging und die Autogrammstunde kam, wurden es mehr. Der Produzent Norihito Hayashida gab sich die Ehre und gab bereitwillig Auskunft wie ein Anime Gestalt annimmt. Ebenso ging er darauf ein, wie die Zusammenarbeit mit den Mangaka abläuft. Ein Japanisch-Deutsch-Übersetzer war vor Ort, sodaß alle Fragen auf Deutsch gestellt werden konnten. Es durften Fotos gemacht werden, jedoch darf hiervon nichts veröffentlicht werden.  Es war eine durchaus interessante Erfahrung und vielleicht schaffen wir es auch eines Tages einen japanischen Gast aus dem Sailor Moon Universum ins Land zu holen.



Am Abend waren wir mit Lea Kalbhenn und Tim Schwarzmaier beim Italiener lecker essen. Beide sind sehr sympathisch und keine Spur arrogant. So kam es, daß Lea sich erkundigte, wo ich denn den Nachmittag über gewesen sei. Es ist schön zu merken, daß ich nicht einfach nur registriert wurde 'ah jetzt ist sie da', sondern es wirklich wahrgenommen wird. Die Begrüßung fiel auch herzlich aus - mit einer lockeren Umarmung. Auch Tim war sehr aufmerksam indem er trotz, daß ich mich zurückhaltend gezeigt habe die Flasche Wasser schlichtweg vor die Nase gesetzt hatte. Beide also sehr freundliche und mit offenen Augen durch die Welt gehende Personen. Es war nicht das erste Mal, wo ich sie getroffen habe - auf der LBM 2016 war das erste Mal.

Am Samstag war dann großes Sailor Moon Programm: begonnen wurde mit einem Q&A-Panel, was Lea und Tim souverän gemeistert haben. Ihre Antworten waren offen, locker, zuweilen humorvoll  und sympathisch. Besonders als Lea davon berichtete, wie sie eine Geburt synchronisieren sollte. Fast schon nebenbei verriet die Münchnerin, daß sie ab 19. September im Studio zum Einsprechen der Sailor Jupiter Texte für die dritte Staffel (den Death Busters Story Arc) stünde. Generell kann ich sagen, daß beide sehr unbekümmert und aufgeschlossen waren. Tim freute sich insbesondere nun offiziell eingeladen worden zu sein. Auf der LBM 2016 war er als 'Plus 1' vor Ort gewesen. Er war auch so freundlich und hilfsbereit potentielle Gäste für künftige Conventions vorzuschlagen.

Lea hatte dann auch ihren Verwandlungsspruch zum Besten gegeben, was natürlich von den Fans gefeiert wurde. Auf die Frage, was sie denn als Ziel hätten...so sagte Lea, daß sie gerne eine (Haupt-) Rolle in einem Disney/Pixar Animationsfilm sprechen wollen würde. Ebenso es zu schaffen Stammsprecherin einer guten Schauspielerin zu werden, wäre super. Auf meine Frage, wie so etwas zu machen ist, war die Antwort 'Glück' und das der/die Sprecher/in eben schon des Öfteren diese Person eingesprochen hat. Tim nannte den Schauspieler Sam Claflin, für welchen er bereits zweimal hinter das Mikrophon durfte (The Riot Club und Love Rosie). Interessant war auch zu erfahren, daß es nicht immer leicht fällt die Arbeit sogleich wieder abzuschütteln. Lea brachte das Beispiel einer Rolle aus Game of Thrones, wo sie Tansy (eine Gespielin von Ramsey Bolton) synchronisierte wie diese geschlagen, gejagt und schlußendlich von einem Rudel Bluthunden zerfleischt wurde.



Am Abend waren wir mit beiden Essen. Ursprünglich sollte es zu einem Asiaten gehen. Es gab auch eine entsprechende Reservierung, doch war der Laden heillos überbucht. Schlußendlich landeten wir unweit in einer Cocktail-Bar, die auch Essen im Angebot hatte. Lea und Tim zeigten auch hier wie unkompliziert und sympathisch sie sind. Sofort wurde die Karte studiert und auf die baldige Happy-Hour für Cocktails hingewiesen. Es war also klar, daß wir uns diese Aktion gemeinsam nicht entgehen lassen würden! Das Essen war lecker und auch die Gespräche waren toll. Zu meinem Erstaunen erfuhr ich ein wenig mehr, wie das mit dem Synchronisieren so abläuft. Insb. im Hinblick auf das Thema Bezahlung. Mir war zwar bewusst, daß diese Branche nicht wie Andere gewerkschaftlich und damit mit einem Tarifvertrag geregelt war, dennoch war ich über die Umstände perplex. Somit gewinnt mein Beitrag zum Thema Synchronisation in Deutschland noch viel mehr an Bedeutung. Auch Cecile machte es beim Q&A-Panel deutlich: seid den Sprecher/innen fair gegenüber - sie machen NUR ihren Job!



Am Sonntag gab es für zwei Sailor Moon relevante Bestandteile den letzten Auftritt. Zum Einen legte Desi das letzte Mal das SailorMoonGerman-Fuku an, da sie sich in der Zukunft auf ihre Karriere als Sängerin vor allem in Japan konzentrieren möchte. Des Weiteren hob sich der Vorhang für die Musical-Gruppe YUME das letzte Mal. Die Aufführung hatte leichte Abwandlungen zu bisherigen Auftritten, die ich aber allesamt als gelungen empfinde. So finde ich es schön, daß Tuxedo Mask einen Solo-Part in der Story bekommen hat inkl. Solo-Performance mit einem Lied. Yaten (alias Chaos) war wieder einmal einsame Spitze. Dazu sei gesagt, daß sie eigentlich mit einem grippalen Infekt/Erkältung geplagt war. Außerdem hat mir Zirkonia unheimlich gut gefallen. Der Humor in den Dialogen und der Wortwitz waren der Knaller! Ich hatte im Anschluß auch die Möglichkeit Yaten persönlich zu sagen, daß ich ihre Darbietung von 'Abigail's Song' einfach klasse finde und mich mit ihr gemeinsam fotografieren lassen. :D



Ich hoffe euch hat mein Bericht gefallen. In der gelben Leiste auf meinem Blog findet ihr zudem die Verknüpfung zu meinen Terminen (besuchten Cons) UND den dazugehörigen Berichten. Falls ihr ein wenig schmöckern möchtet! ;-) 

Dienstag, 13. September 2016

Sailor Moon Convention: Connichi 2016

Liebe Leser/innen,

die Convention in Kassel Connichi steht bevor! SailorMoonGerman hat folgende Stargäste eingeladen!
  • Lea Kalbhenn (Sailor Jupiter in Sailor Moon Crystal, sowie als Candace in Phineas&Ferb bekannt)
  • Tim Schwarzmaier (Jadeite in Sailor Moon Crystal) 
Ihr seht das totale Sailor Moon Crystal Programm \^.^/

Zudem werde ich auch am Q&A-Panel von Norihito Hayashida dem Producer von 'Dragon Ball Z: Resurrection F' teilnehmen!

Ich werde euch mit Bildern und kleinen Clips zu diesem Event auf meiner Facebookseite posten. Im Nachgang wird es eine Zusammenfassung hier auf meinem Blog geben.

Vielleicht treffe ich ja den ein oder anderen von euch vor Ort?

Samstag, 9. Juli 2016

Mein persönlicher Rückblick auf die FranCo 2016

Liebe Leser/innen,

dieses Jahr war ich das erste Mal auf der FranCo in Bamberg. Auch hier war ich mit Freundinnen vor Ort und habe nach allem, was mit Sailor Moon zu tun hat Ausschau gehalten.

Sonderlich viel gab es nicht bis auf ein paar Stände, doch bestach die Location mit ihrer tollen Natur! Für Cosplayer ein wahres Paradies für Photoshootings. Zum einen durch die Glasfronten des Gebäudes, dem vielen Grün, dem kleinen Flußlauf, sowie ein Schloß (oder sowas Ähnliches xD) auf einer grünen Anhöhe. 

So war es nicht verwunderlich, daß viele Cosplayer ihre Roben in dieser Kulisse in Pose gesetzt haben für Photos. Schön war es auch, daß es für die Besucher ein Catering zu humanen Preisen gab. Das Essen wurde auf Porzellantellern serviert und ganz im Sinne einer Anime/Manga Convention asiatisch gehalten. Die Cosplayerin Erza hielt zudem einen Workshop ab und gab Autogramme.